Was du gegen bittere Gurken tun kannst




Du freust dich auf knackige Gurken vom Balkon und dann schmecken die Gurken pelzig und bitter? Gerade in einem heißen Sommer kann das häufiger passieren. Schuld ist oft Stress durch Hitze und Trockenheit.

Für den bitteren Geschmack sind sogenannte Cucurbitacine verantwortlich. Moderne Gurkensorten enthalten davon normalerweise nur sehr wenig. Bei starkem Pflanzenstress kann sich die Bildung dieser Bitterstoffe jedoch erhöhen.

Warum werden Gurken bitter?

Vor allem große Hitze, unregelmäßiges Gießen und starkes Austrocknen können der Pflanze zusetzen. Auf dem Balkon heizen sich Töpfe besonders schnell auf. Dazu kommt: Ein kleiner Topf trocknet an heißen Tagen rasend schnell aus.

Auch starke Temperaturschwankungen können zusätzlichen Stress verursachen.

Was kannst du dagegen tun?

💧 Gleichmäßig gießen: Die Erde sollte möglichst konstant feucht bleiben, ohne dass Staunässe entsteht.

☀️ Vor der größten Hitze schützen: Ein Sonnenschirm kann an besonders heißen Tagen helfen, die Gurkenpflanze vor der prallen Mittagssonne zu schützen. Hier gibt es sogar spezielle Schirme für Gartenpflanzen*.

🌱 Mulchen: Eine dicke Mulchschicht auf der Erde reduziert die Verdunstung und hält die Feuchtigkeit länger im Topf. Gerade auf sonnigen Balkonen ist das Gold wert.

🪴 Großen Topf verwenden: Mehr Erde bedeutet mehr Wasserspeicher und schützt die Wurzeln vor dem schnellen Austrocknen.

🥒 Regelmäßig ernten: Junge Gurken schmecken meist besonders knackig und aromatisch.

Wichtig!

Eine ungewöhnlich stark bitter schmeckende Gurke solltest du nicht essen. Cucurbitacine können in größeren Mengen Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Lieber ausspucken und die Frucht entsorgen.

Fazit: Bei bitteren Gurken ist häufig nicht dein grüner Daumen schuld, sondern der Sommer. Mit regelmäßigem Gießen, einem Sonnenschirm und einer dicken Mulchschicht kannst du deine Gurken deutlich besser vor Hitzestress schützen.



mit * markierte Links = Affiliate

Kommentare